Ally Pax Arcari Mair, Emy Nimbley, Doug McConachie, Karen Goodall et al. 

Diese systematische Übersicht untersucht, wie Menschen mit neurologischen Entwicklungsstörungen (NDDs) Trauer erleben.

Dabei werden die Auswirkungen von Trauer auf die psychische Gesundheit und die Art und Weise, wie diese Erfahrungen ausgedrückt/verstanden werden besonders berücksichtigt. Qualitative Forschungsarbeiten und graue Literatur wurden nach einer systematischen Suche in 8 Datenbanken und einer PageRank-Suchmaschine gesichtet. Dabei konnten 39 Artikel identifiziert werden. Diese Artikel wurden kritisch geprüft und die Ergebnisse mittels thematischer Analyse und Metasynthese zusammengefasst. Es zeigten sich vier Hauptthemen unter dem übergreifenden Thema „Anerkennen, was nicht anerkannt wird”: „Verborgene Trauer“, „Unterstützung und Inklusion“, „Meinen Verlust verstehen“ und „Das doppelte Tabu von Tod und Behinderung“. Die Ergebnisse deuten darauf hin, dass Trauer bei Menschen mit NDDs oft unbemerkt bleibt, insbesondere nach Verlusten, die nicht mit dem Tod verbunden sind. Die Implikationen dieser Ergebnisse und Empfehlungen für die zukünftige Forschung werden diskutiert. 

Mair, A. P. A., Nimbley, E., McConachie, D., Goodall, K., & Gillespie-Smith, K. (2024). Understanding the neurodiversity of grief: A systematic literature review of experiences of grief and loss in the context of neurodevelopmental disorders. Review Journal of Autism and Developmental Disorders. Advance online publication. DOI: https://doi.org/10.1007/s40489-024-00447-0 

Den Artikel finden Sie unter: https://link.springer.com/article/10.1007/s40489-024-00447-0 oder wenden Sie sich an Hildegard Willmann (h.willmann@trauerforschung.de) und nennen Sie Autor*innen, Jahr und den englischsprachigen Titel der Veröffentlichung.